Bed and Breakfast (B & B) Villa Chiara in Armungia (360 Meter hoch)

 

Bed and Breakfast (B & B) Villa Chiara in Armungia (360 Meter hoch)

Adresse:

Villa Chiara
c/o Rosanna und Giovanni Onano
Armungia (CA, Provinz Cagliari)
Via Emilio Lusso 3
Handy:  00393204030789
Festnetz:  0039070958249
Mail:  villachiara82@yahoo.it

Das Haus ist neu gebaut und wird von den älteren Eheleuten Giovanni und Rosanna Onano (Jahrgang 1942 sowie 1947) sowie ihren brasilianischen Adoptivtöchtern Sarah und Chiara geführt.  Die Tochter Sarah ist von Berufs wegen Köchin und übernimmt die Hausarbeiten.

In dem Haus gibt es drei Appartements mit jeweils zwei Betten im ersten Stock.  Zusätzlich gibt es einen Aufenthaltsraum, in dem das Frühstück eingenommen wird.  In der Küche des Aufenthaltsraums kann gekocht werden.  Z. B. kann man sich einen deutschen Kaffee selbst kochen:  ein Filter, inkl. Filterpapier ist vorhanden.  Der Gasofen hat vier Flammen.  Deutschen Kaffee sollte man aber mitbringen.  Der italienische Kaffee ist für deutsche Verhältnisse etwas bitter und sollte im Verhältnis 1 zu 3 oder 1 zu 5 mit Milch gemischt werden.  Vom Balkon aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Berge Sardiniens bis Escalaplano und zum Monte Santa Vittoria (1212 m).

In Parterre gibt es eine Speisegaststätte, in der das eventuell bestellte Abendessen eingenommen werden kann.

Giovanni Onano hat mehrere landwirtschaftlich genutzte Grundstücke, insbesondere einen Weingarten, die er gerne zeigt.  Er übernimmt auch Wanderführungen in der Umgebung.

Armungia ist ein kleiner Ort mit ca. 800 Einwohnern in der Landschaft Gerrei, einer der abgelegsten Regionen Sardiniens, die sich zu Wanderausflügen und Kulturbesichtigungen  eignet.

Zunächst hat Armungia mitten im Dorf eine Nuraghe und ein Museum für Emilio Lusso.  Der Ort wird auch bei Peter Höh, Sardinien, 2016, S. 402, erwähnt.

An der Straße von Ballao nach Escalaplano gibt es kurz nach Ballao zunächst rechts eine kurze Stichstraße zur Bergbaumine Miniera Corti Rosas, wenig später links eine kurze Stichstraße, die zu einem abgelegenen Picknickplatz am Flumendosa führt, von wo aus man lange am Flumendosa einsam entlangwandern kann in Richtung Goni.

Etwas weiter links in Richtung Escalaplano ist die Abfahrt zum Brunnenheiligtum Funtana Cuberta ausgeschildert.  Man läßt am besten das Auto am Parkplatz an der Straße stehen und geht einige Meter zu dem gut erhaltenen Heiligtum, das innerhalb eines Weidezauns steht.  Das Brunnenheiligtum ist noch gut erhalten, führt immer Wasser und steht einsamer da, als es die Nuragher vor mehr als 3000 Jahren erbaut haben.

Wenig später führt die Straße ab nach Goni, wo es eine ebenfalls einsame Nuraghe gibt.  Der erste Stock ist noch erhalten und die Pferdeäpfel im Parterre zeigen, dass die Nurahge noch immer genutzt wird.  Man hat einen wunderschönen Blick auf den Lago Mulargia.

Auf der Straße von Goni nach Silius befindet sich die prähistorische Anlage Pranu Mutted(d)u, vgl. Peter Höh, S. 403, in der gewaltige Menhire aus der Urzeit zu sehen sind.  Die Menschen haben damals weibliche Darstellungen der Brüste durch Löcher kennzeichen müssen.  Leider ist diese Anlage nicht mehr „jungfräulich“, wie die bisher dargestellten Altertümer, sondern wird touristisch vermarktet inkl. Eintrittskarte.

An der Abzweigung von Armungia nach Villasalto kann man auf einer völlig einsamen Straße in Richtung Monte Genis fahren und dort wunderbar wandern.  Gleich anfangs kann man sich an einem Brunnen laben.  Entlang der Straße sind viele Birnen veredelt.  Die sardische Wildbirne ist nicht eßbar, hat Birnen nur von der  Größe einer Herzkirsche oder kleiner, ist jedoch wunderbar an Boden und Klima angepaßt.  Man läßt diese Birnen wild wachen und veredelt sie dann auf größere Kultursorten, die häufig auch nur dem Wild als Futter dienen sollen.  Diese Wildbirnen sind sehr dornig, in ähnlicher Weise wie bei uns der Weißdorn, auf dem auch Birnen veredelt werden können.  Es wäre interessant zu wissen, ob auf dieser Wildbirne auch in Deutschland in sandigem trockenem Boden Kulturbirnen angepflanzt werden könnten.

An der Straße von Escalaplano nach Esterzili kann man dann den Picknickplatz am Monte Santa Vittoria besuchen und hat eine wunderbaren Ausblick über die Landschaft.  Dort kann man auch den größten Megarontempel Sardiniens sehen, den Domu d’Orgia.

Von Esterzili ist es nicht mehr weit nach Sadali, einem wasserrreichen Ort, in dem es nur so von Bachläufen wimmelt.  Dort gibt es auch große alte Walnüsse.  Der Ort erinnert sich an zahlreichen im Ort ausgestellten Bilder an seine Vergangenheit, wobei er sich auch der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts nicht schämt (Sadali ricerca dell’Identita).

Kochdiplom der Sara Onano:

Sarah Onano in der Küche, die auch den Gästen zur Verfügung steht:

Sadali:

 

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