Aphorismen – Tagebuch III (Jürgen Kremser)

29.10.2013

Heute rief mich Mike Brooks von der Hachenburger Straße an und teilte mir mit, die Polizei gerufen zu haben, als er Diebe auf meinem eingezäunten Grundstück vorfand.  Die Polizei kam tatsächlich, jedoch ohne Diebe vorzufinden.  Die hatten sich nämlich schon verduftet.

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Der HR brachte heute die folgende Sendung:

Naturschätze zwischen Rhein, Main und Odenwald

Vom “GrünGürtel” rund um Frankfurt, der Grube Messel mit ihren weltbekannten Funden über das Felsenmeer im Odenwald bis zur Sandsteppe bei Viernheim – das südliche Hessen hat eine große Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen.  Vgl.

http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/geschichten-aus-hessen/naturschaetze-zwischen-rhein-main-und-odenwald?documentId=17857276

Durch den Frankfurter Teil führte eine gewisse Ingrid Wentzell vom Umweltamt der Stadt Frankfurt.  Der HR begeisterte sich für den Schutz des Frankfurter Grüngürtels mit einer sehr sympathischen Sprecherstimme.  Betont wurde, dass die Frankfurter Stadtverordneten 1991 – schon ein Jahr nach und als Ergebnis der Wende!!! – einstimmig den Grüngürtel beschlossen hätten.  Der HR verschwieg jedoch, dass rechtlich betrachtet, wie die Verwaltungsgerichte festgestellt haben, die Grüngürtel-Landschaftschutzverordnung kein bißchen mehr Schutz enthielt als die vorherige städtischen Verordnung vom Juli 1972, deren Karte ich noch von meinem Vater erhalten hatte.  Wenn der HR wert legen würde auf Information und nicht meinungsbildende Politik, müßte er zugeben, dass die Grüngürtelverordnung dazu nur geführt hat, dass aus dem vorherigen Schutzgebiet mindestens ein Drittel der Bebauung zum Opfer gefallen ist, u. a. viele innerstädtische Bereiche wie das Rebstockgelände.

Beim Anblick des Heiligenstockgeländes kam Frau Wentzell richtig ins Schwärmen wie schön die Skyline von Frankfurt daliege, die freie Aussicht und Landschaft ohne Einzäunung.  Sie verschwieg jedoch dabei, dass in ganz Frankfurt die freie Landschaft nur von vergreisten  Obstbäumen gekennzeichnet ist, soweit nicht aus der erpreßten naturschutzrechtlichen Ausgleichsabgabe hauptsächlich ungenießbare Speierlinge oder Weißdorne angepflanzt wurden.  Dass eine städtische Mitarbeiterin  sich wieder für das Einzäunungsverbot und gegen die Nutzung des Privateigentums von Immobilien stark macht ist wieder einmal kennzeichnend für die städtischen Beamten und wessens Geisteskind sie sind.

28.10.2013

Aus:  http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/28/politik-als-geschaefts-modell-neue-kommerz-parteien-kapern-die-demokratie/comment-page-1/#comments

Jürgen Kremser sagt:

28.10.2013

In der Politik geht es leider (fast) nur um die persönlichen finanziellen Interessen der zu wählenden. Jeder Abgeordneter, der im Bundestag gegen den ESM gestimmt hätte, mußte um den Verlust seiner überprivilegierten Klüngelei-Tätigkeit fürchten. Und die Mandatsbezüge der Lokalpolitiker sind zwar gering, bringen aber einen dem Betriebsrat vergleichbaren Kündigungsschutz. Z. B. in Hessen § 35a HGO:

http://www.landesrecht-hessen.de/gesetze/33_kommunalwesen/331-1-hgo/paragraphen/para35a.htm

“(2) Die Arbeitsverhältnisse von Gemeindevertretern können vom Arbeitgeber nur aus wichtigem Grund gekündigt werden; das gilt nicht für Kündigungen während der Probezeit. Der Kündigungsschutz beginnt mit der Aufstellung des Bewerbers durch das dafür zuständige Gremium. Er gilt ein Jahr nach Beendigung des Mandats fort. Gehörte der Gemeindevertreter weniger als ein Jahr der Gemeindevertretung an, besteht Kündigungsschutz für sechs Monate nach Beendigung des Mandats.”

Deswegen hat der Bürger wenig Unterstützung bei seinen Anliegen bei den Volksvertretern, die um ihre Wiederaufstellung bei der nächsten Wahl fürchten müssen, wenn sie bei ihren Parteigranden in Ungnade fallen.

Angesichts zahlreicher, im Erwerbsleben unfähiger, Politiker-Existenzen, wählt der Bürger lieber erfolgreiche Unternehmer wie Silvio Berlusconi, deren Geschäftsmoral sich nicht wesentlich von der Kompromiß-Moral der Politiker unterscheidet.

Und das “„Payback“ aus Steuerzahler-Mitteln” wäre eigentlich gar kein Problem, wenn die Abgeordneten es einfach abschaffen würden.

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Die städtischen Beamten verzocken das Steuergeld der Frankfurter Bürger, reißen ihre Obstzäune auf ihre Kosten ab von ihrem Eigentum, verdoppeln die Müllabfuhr für die immobilienabhängige Wohnungssteuer – und verantworten den Verlust von 42 Mio. Euro!  Sie sitzen aber nach wie vor hochmütig und frech im Sattel.  Hier kann sich der anständige und ohnmächtige Bürger nur noch der Wahl enthalten!

Aus:  http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/10/56437/

“Die Stadt Frankfurt hat mit dubiosen Finanz-Geschäften 42 Millionen Euro verzockt: So viel Geld ging dem Steuerzahler verloren, wenn ein Finanz-Dezernent vernünftig investiert hätte. Mit dem Geld hätte man jede Menge Schulen und Kindergärten renovieren können.

Im Jahr 2000 beschloss Frankfurts damaliger Finanz-Dezernent, 100 Millionen Mark (ca. 51 Millionen Euro) in einen gemischten Fonds aus Aktien und Renten einzuzahlen. Wie sich herausstellte, ging das gehörig schief. Der Wert des Fonds betrug nach Angaben der Kämmerei noch Anfang dieses Jahres 42 Millionen Euro, also 9 Millionen weniger als vor 13 Jahren. Verkauft werden sollte der Fonds erst, wenn der Ursprungswert von 51 Millionen wieder erreicht wurde.

Doch um das Risiko weiterer Verluste auszuschließen, soll der Fonds jetzt bereits in diesem Herbst veräußert werden. Hätte die Stadt ihr Geld nicht in diesem Spezialfonds angelegt, sondern in einer risikolosen Anlage, wäre das Vermögen der Stadt nach Berechnung des Hessischen Rechnungshofs heute sogar um etwa 40 Millionen Euro höher, so Schwarzbuch.de.

Seit 2009 gibt es eine neue Anlagerichtlinie des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport, dass ein Fonds nur noch eine Aktienquote von 35 Prozent beinhalten darf. Wenn die Verantwortlichen diese Richtlinie vernachlässigen, kann im Fall von Verlusten ein Haftung geltend gemacht werden. Für den Millionen-Schaden aus dem Jahr 2000 gilt das nicht rückwirkend, hier muss der Steuerzahler einspringen.”

27.10.2013

Aus:  http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/27/junge-leute-und-kleine-sparer-entdecken-gold/

Jürgen Kremser sagt:

27.10.2013

Die Menschen haben – soweit sie nicht denaturiert sind – eine natürliche Affinität zu den Edelmetallen Silber und Gold. Nach dem Ersten Weltkrieg bedurfte es deswegen erheblicher Anstrengungen der gobalen Eliten ihre Untertanen zu proletarisieren, um ihnen diese Anhänglichkeit an die Edelmetalle durch massive Propaganda auszutreiben. Der ursprüngliche Antrieb der Menschen sich durch die schönen Edelmetalle zu schmücken und zieren führte dann gemäß Herodot zur Verwendung als Tauschmittel “Geld” in Lydien um 550 v. Chr. Durch den Ersten Weltkrieg wurde Gold als umlaufendes Zahlungsmittel jedoch beendet, weil fast das ganze Gold der Sieger- und Verlierermächte sich in den USA einfand zur Zahlung von Munitionslieferungen und Reparationszahlungen, und die USA das Goldgeld durch den Papierdollar ersetzen wollten.

Gold wird immer wegen seiner Schönheit geschätzt werden. Aber ob es gerade hilft eine Krise durchzustehen, ist nicht sicher. In diesem Fall ist absolut sicher, dass der Goldbesitz verboten wird, auch in dem ganz unwahrscheinlichen Fall, dass es noch einmal zu einer Goldwährung kommen sollte; denn unsere Beamten werden alle niederen Instikte unsere Mitmenschen anstacheln, um diejenigen, die gegen ihre verantwortungslose Politik vorgesorgt haben, zu diffamieren. Also bleibt nur der Schwarzmarkt übrig mit allen Tauschproblemen und potentiellen Verbrechen.

Die Stückelung der Goldmünzen ist aber ungeeignet im Falle einer Nahrungsmittelkrise. Frau W. berichtete mir einst, dass sie im Zweiten Weltkrieg mit einem Goldstück für einen Korb Kartoffeln bezahlt hat!

Leider ist auch der Weg in die Selbstversorgung den Deutschen für den Krisenfall verbaut. Nach der Wende 1990 wurde Deutschland flächendeckend mit Landschaftschutzgebietsverordnungen bedeckt, die alle ein Einzäunungsverbot beinhalten, so daß kaum noch private Obstanlagen angelegt wurden, so dass die Deutschen alle auf Gedeih und Verderb auf den anonymen Markt angewiesen sind.

Vgl. auch:

http://www.grundeigentum.net/

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Jürgen Kremser sagt:

To whom it concerns:

Mein kleines Archiv zum Thema Edelmetalle:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=2508

23.10.2013

Frau RoHo vom Mittleren Sand hat mir erzählt, dass die Zwangsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft des Willi Fischer und seiner Tante in der Wiesenfeldstraße tatsächlich am 10. Oktober 291.000,- Euro eingebracht hätte, nachdem das Guthaben nur einen Schätzwert zwischen 40.000,- und 80.000,- beinhaltete.  Schwer vorstellbar für mich, dass die Stadt tatsächlich die Häuser im Sossenheimer Unterfeld alle abreißen will samt der Bungalows beim Anglerheim Nied, wie sie angekündigt hat.  Vgl. S. 5:

http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Wedekind_8K3869_2011206.pdf

Das wäre jedenfalls für den Ersteigerer eine üble Überraschung, wenn sein Haus abgerissen wird und sein Grundstück insgesamt der natürlichen vegetativen Sukzession anheimfallen muß.

Frau RoHo freut sich schon darauf, wenn ich ihr die Eßkastanien bringe, die sie sehr schätzt.  Um für Wildtiere durchlässig zu sein, habe ich die großen Maschen bei meinen Zäunen unten gemacht.  Ihr Hund lief bei unserem Gespräch deswegen spielend mit seinem Tennisball zu mir herüber.

22.10.2013

Heute waren vier Personen eines Marketing-Unternehmens mit einer Kamera unterwegs, die Videos von Sossenheim aufnahmen, die im Januar 2014 hochgeladen werden sollen in

http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2835&_ffmpar[_id_inhalt]=12735

21.10.2013

Vor einigen Tagen müssen Jugendliche auf meinem Grundstück beim Wagner-Grundstück die restlichen Äpfel abgerissen haben und versucht auf eine Walnuß (Parisienne) zu steigen.  Anbei das Ergebnis, trotz gelbem Warnband.  Der Ast muß abgesägt werden:

 

 

20.10.2013

Die Nüsse sind so teuer geworden, dass ein normaler Rentner sie nur als Eigenversorger essen kann.  Die Maronen kosten derzeit beim Rewe 9,90 Euro das Kilo, die Walnüsse aus Chile 400 g 2,79, das Kilo 6,98, die Pekan-Nüsse 200 g 2,69.  Anbei das appetitliche Angebot:

200 g Maronen, schon gekocht, 2,49 Euro.

Der Mehrwertsteuersatz für Nüsse beträgt zur Zeit nur 7 %.  Mal sehen wie lange das so bleibt!

PekanPreisRewe_20131022

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Aus:  http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2013/10/19/sind-sie-zu-stark-bist-du-zu-schwach

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1729
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20.10.2013Es wundert mich überhaupt, dass von der deutschen Industrie in den letzten Jahrzehnten soviel übriggeblieben ist.Seitdem KKR 1988 Nabisco übernahmhttp://de.wikipedia.org/wiki/Kohlberg_Kravis_Roberts_%26_Co.befand sich das Produktionskapital offensichtlich im Würgegriff des Finanzkapitals. Nachdem mit Mannesmann das Flaggschiff der deutschen Industrie den Finanzmanipulationen erlegen ist, ging es mit dem Industriestandort Deutschland weiter bergab.Der aktive Partner von KKR Henry Kravis gehört mit seinem Sohn einer mächtigen Interessenvertretung an, d. h. den Bilderbergern, und die deutsche Politik hat das Merger & Acquisition-Geschäft der Heuschrecken in Deutschland unter Schröder und Fischer sehr gefördert:Durch die Steuerbefreiung für die Veräußerungsgewinne des Betriebsvermögens der Kapitalgesellschaften hat man 1999 die Zerschlagung der deutschen Industrie sehr unterstützt, während die kleinen Handwerker natürlich nach wie vor ihr Betriebsvermögen bei der Veräußerung versteuern müssen.Meine persönlichen Erfahrungen mit Private Equity habe ich einmal geschildert in: http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1729
20.10.13 @ 10:21

16.10.2013

Aus:  http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2013/10/15/wie-waehlergaense-gerupft-werden

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.grundeigentum.net/
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16.10.2013Ihr vorliegender Artikel ergänzt den Ihrigen vom 21.09.2013, in dem Sie auf die Vorteile und Ersparisse hinweisen, die dem Steuerbürger bei der Selbstversorgung entstehen:http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2013/09/21/freitag-ab-eins-macht-jeder-seinsNachdem große Teile unserer Industrie vorsätzlich ins Ausland verlagert wurden, haben sich die Beamten und Politiker vermehrt auf die indirekten Steuern konzentriert.Die ca. 22 Millionen Rentnerhaushalte werden kaum durch die Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei der Einkommensteuer betroffen sein, wohl aber durch die unentwegte Erhöhung der LKW-Maut, die auf ihre Nahrungsmittelpreise umgelegt werden müssen sowie durch die Mehrwertsteuererhöhungen zum Jahreswechsel und die geplante PKW-Maut.Der Ausweg aus den indirekten Steuern wurde nach der Wende 1990 den Deutschen auch massiv verbaut, indem Deutschland mit hunderten wenn nicht tausende von Landschaftsschutzgebietsverordnungen übersät wurde, die alle ein Einzäunungsverbot enthielten. Dadurch wurde nicht nur das Grundeigentum entwertet und die natürliche Eigeninitiative unterbunden, sondern auch ein Baustopp für Obstbäume erlassen, der sich im Krisenfall einmal sehr rächen wird, da eine langfristige regionale Nahversorgung vorsätzlich unterbunden wurde.

http://www.grundeigentum.net/?page_id=535

16.10.13 @ 09:10

 

13.10.2013

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/i-news/15275-eu-saatgut-verordnung-widerstand-jetzt

13.10.2013
Die Europäische Kommission will Landwirten, Gärtnern und Privat-Personen in Zukunft die Verwendung von patentiertem, genetisch manipuliertem „Terminator“-Saatgut des Agro-Kartells um Monsanto & Co. gesetzlich vorschreiben. Züchtung, Verkauf, Verschenken und Anbau alter, traditioneller natürlicher Sorten sollen verboten und mit Geld- und Freiheits-Strafen belegt werden.von Norbert Knobloch„Über das Öl kontrollieren wir die Nationen; über die Nahrung kontrollieren wir die Menschheit.“ (Avraam ben Alazaar alias Heinz Alfred „Henry“ Kissinger)
# 89 13. Oktober 2013 – 04:36 0
„Über das Öl kontrollieren wir die Nationen; über die Nahrung kontrollieren wir die Menschheit.“ (Avraam ben Alazaar alias Heinz Alfred „Henry“ Kissinger)Und durch das Einzäunungsverbot für Obstbäume haben wir unter heuchlerischem Vorwand des Landschaftsschutzes in Deutschland seit der Wiedervereinigung 1990 die Anpflanzung von Obstbäumen verhindert, so dass das deutsche Volk in seinem tatsächlich fruchtbaren Land zu 95 % von ausländischen Importen abhängig geworden ist.

10.10.2013

Heute habe ich meine Eßkastien den Eheleuten Yüksel, Siegener Str. 7, geliefert.

02.10.2013

Heute war ich wieder einmal im Marktmagazin Mex des Hessischen Rundfunks zu sehen bei einem Mitschnitt des Obstklau-Themas vom Oktober 2012.  Der HR stellte mich wieder als leuchtendes Vorbild dar, dass man seine Grundstücke – entgegen behördlicher Verfügung !!! – zum Zwecke der Obsternte einzäunen muß.

Mex dokumentiert zwar meine rebellische Gesinnung zum Schutz der Bäume und der Verhinderung der Einmalernte durch Diebe, will aber den dauerhaften Eindruck offensichtlich nicht hinterlassen.  Man spricht also die Sache des Obstklaus an, hat seine Schuldigkeit damit vorübergehend getan, verzichtet aber auf die Dokumentation und den dauerhaften Eindruck durch Vermeidung der Aufnahme des Artikels in der Mediathek:

http://www.ardmediathek.de/sendung/mex?documentId=3475172

Daniel Maucke hatte sich mehrfach per Mail bei mir gemeldet, um eine weitere Aufnahme zu machen.

Übrigens:  Die Sache mit den gelben Flatterbändern, das das Verwaltungsgericht in seinem Urteil als Zaunersatz befand, hat sich de facto erledigt.  Es ist nur ein einziger minimaler Hinweis im Unterfeld zu sehen, und zwar vor einem Grundstück, das von einem Mitarbeiter des Umweltamts gepflegt wird.

01.10.2013

Heute war ich mit meiner Kundin A. Derouiche, Kurmainzer Str. 62, Tel. 069319214, verabredet wegen der Übergabe von Walnüssen.  Sie ist eine passionierte Walnußliebhaberin, die Walnüsse auf herrenlosen Grundstücken im Sossenheimer Unterfeld sucht.

Als ich gerade die Brücke beim Sulzbach überquerte, hielt mich Heike Krienke, Thierphysiotherapeutin, an

http://www.tierphysio-krienke.de/kontakt/index.htm

und rief:  “Herr Kremser die Diebe sind bei Ihren Eßkastanien, beeilen Sie sich!”  Also raste ich zum Eßkastaniengrundstück, fand aber niemand mehr.  Später fuhr ich nochmals hin.  Da kam gerade Anton Noss mit seiner Kutsche samt Pferd und rief mir zu:  “Zwei Diebe sind auf ihrem Walnußgrundstück.  Ich habe sie darauf angesprochen, die haben mir aber eine böses Maul angehängt.”  Also fuhr ich auch dorthin, fand aber auch niemand mehr.  Allerdings fehlte meine grüne Stange, die ich im Gras versteckt hatte, so daß die Diebe über den Zaun sind und die Stange mitnahmen.  Allerdings haben sie mit der Stange einige Nüsse abgeschlagen, aber in der Eile nicht mehr mitnehmen können, die ich dann einsammelte.  Die Stelle der Zaunüberquerung habe ich gefunden.  Sie steigen über die Pfosten an einer bestimmten Stelle, so daß ich auf diesen Pfosten einen kleinen Nagel halbhoch eingeschlagen habe.

Frau Derouiche ist ganz frustriert wegen der Walnußsuche.  Einerseits wegen der Marssonina juglandis und die Walnußfliege, die die Früchte entwerten, aber auch wegen der erstaunlich zugenommenen Konkurrenten für sie.  Auch wenn sie morgens ganz früh auf die Suche geht, begegnet sie Walnußsuchern mit erleuchteten Stirnbändern.

01.10.2013

Heute war leider das Verkaufsschild abgemacht worden und konnte auch nicht in der Umgebung gefunden werden, so daß es mitgenommen worden war.  Ich vermute, die Person, die ich im Verdacht habe und die mich immer heimlich bestiehlt und wieder bei der Unteren Naturschutzbehörde angezeigt hat, versucht mein Interesse an einer Totalernte zu verhindern, damit für sie auch noch was übrigbleibt.  Ich werde das Schild in den nächsten beiden Tagen wieder anbringen.

28.09.2013

Heute kann der Obstverkauf beginnen in der Wiesenfeldstraße 48:

 

27.09.2013

Ich habe eine neue Seite mit Infos zum Nußbau erstellt:

 http://www.grundeigentum.net/?page_id=594

22.09.2013

Als nächstes werde ich im Sossenheimer Unterfeld Pekannußbäume anpflanzen, vgl.

http://www.grundeigentum.net/?page_id=562

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Aus:  http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2013/09/21/freitag-ab-eins-macht-jeder-seins

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher]
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“Noch attraktiver als Schafsschlachtung ist die Obsterzeugung, weil bei dieser fast keine Kosten anfallen.” Solche Berechnungen sind zwar ganz nett, doch wurde leider nach dem Fall der DDR überraschenderweise das Immobilieneigentum auch im Westen nach Art der DDR entwertet. In der DDR konnte man sein eigenes Haus nicht nutzen, wenn man keine behördliche Zuzugsgenehmigung erhielt. Und im Westen konnte man Grundstücke nach 1990 nicht mehr nutzen durch das Einzäunungsverbot.Dazu habe ich unlängst einem Leser folgendes geschrieben:Als ich ein Kind war, wurde über die Zwangskollektivierungen der Bauern in der DDR gewettert. Sobald aber die DDR 1989 gefallen war, wurde vorübergehend für 5 Jahre eine Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme zum Aufbau der DDR eingeführt; aus Gründen der Gleichbehandlung auch im Westen. Diese wurde später auf 10 Jahre verlängert und besteht inzwischen jetzt auf Dauer.Parallel dazu wurde Deutschland flächendeckend mit Hunderten von Landschaftsschutzgebietsverordnungen zugepflastert, die alle einen Genehmigungsvorbehalt für Einzäunungen enthielten, so dass niemand mehr einen Gewinn aus der Nutzung seines Grundstücks erzielen kann. Wir haben somit ganz klar eine DDR 2.0 mit Nutzungsverbot privater Liegenschaften statt Zwangskollektivierungen, wobei das private Grundeigentum inkonsequenterweise demnächst mit Zwangshypotheken für die Euro-Politik herhalten muß.
22.09.13 @ 23:08

 

21.09.2013

Beamte in Pinneberg, Tornesch,  wollen Häuser, angebliche Schwarzbauten, abbauen:

Amts-Schimmel Buerokraten wollen Haeuser abreissen:

http://www.youtube.com/watch?v=ggMnUtE-eZY&feature=player_embedded#t=59

Der Bürgermeister von Tornesch kann es nicht verstehen.

10.09.2013

Der schizophrene, sich als Imker ausgebende border line syndrom verdächtige WB hat mich tatsächlich wegen Einzäunung bei der UNB angezeigt.  Selten habe ich einem Menschen wie WB selbstlos so viel Gutes getan und noch nie wurde es mir so fürchterlich gedankt.  Die UNB wird zweifelsohne der Anzeige eines Menschen gegen mich stattgeben, der noch nie in seinem Leben gearbeitet und den deswegen seine Mutter enterbt hat.  Vermutlich war alles, was er mir gesagt hat, nur Lügen, so zum Beispiel er besäße ein Grundstück in Weiterstadt, auf dem ein Bauer Petersilie anbaue, der ihm wiederum keine Pacht zahle. Dadurch wollte es sich bei mir als Eigentümer einschleimen.

Es war für mich unendlich schwierig ihn wieder loszuwerden, da er sich wie eine Zecke in meinem Fleisch einnistet hatte und mein Blut saugte.  Der Imker K. von den Sielmann-Rangers kann ein Lied von ihm singen, auch über das Imkerhaus in Louisa.

Ich konnte mich nur von ihm trennen mit dem Hinweis, dass ich ansonsten meine Korrespondenz mit ihm im Internet veröffentlichen würde:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=2154

09.09.2013

Gestern hat mir ein Leser folgendes geschrieben:

—– Original Message —–

From:
Sent: Sunday, September 08, 2013 7:00 PM
Subject: Nüsse bzw. Pekannüsse
Guten Abend, Herr Jürgen Kremser

Wie gerade in Ihren Blog gelesen beschäftigen Sie sich auch mit Nüssen

und haben außerdem einen Pekanbaum.

Seit einigen Jahren Bin ich mit der Kultur von Pekanbäumen beschäftigt,

auch haben ich letztes Jahr ein paar Walnußsämlinge veredelt.

Hier ein Foto von einem Pekanbaum mit Früchten.

Über eine Rückmeldung zu einen weiteren Erfahrungsaustausch
würde ich mich freuen

Mit besten Grüßen

Peter
Darauf habe ich geantwortet:
—– Original Message —–

To:
Cc:
Sent: Sunday, September 08, 2013 10:21 PM
Subject: Fw: Nüsse bzw. Pekannüsse

—– Original Message —–

From: Jürgen Kremser

Cc:

Sent: Sunday, September 08, 2013 10:21 PM

Subject: Fw: Nüsse bzw. Pekannüsse

08.09.2013

Lieber Herr xyz,

vielen Dank, dass Sie sich gemeldet haben! Ich hatte im Jahr 2011 eine Pekan-Nuß vom Rewe ausgesät, die sich tatsächlich entwickelt hat. Ende 2012 habe ich sie dann ausgepflanzt und mit einem Topf bedeckt. Sie ist dann tatsächlich trotz des teilweise kalten Winters im Frühjahr 2013 ausgetrieben und wurde dann offensichtlich von einem Kaninchen abgefressen. Inzwischen hat sie sich aber wieder erholt und sieht ganz gut aus. Ein Bild schicke ich Ihnen demnächst. Die Frage ist, ob es bei uns möglich ist einen Hickorybaum großzuziehen. Stammt Ihr Pekan-Bild aus Deutschland und falls ja: wo?

Ich habe 8 veredelte Eßkastanien und 30 veredelte Walnüsse auf Juglans regia und nigra. Leider bin ich in den kommenden Wochen sehr unter Druck, weil diese langsam in Ertrag kommen, so dass ich sie einzäunen muß, was mir leider permanent Ärger mit den Beamten der Stadt bringt.

An einem persönlichen Erfahrungsaustausch mit Ihnen bin ich sehr interessiert, vor allen Dingen wie Sie es geschafft haben die Walnüsse zu veredeln. Im vergangenen Jahr war die Walnußernte ganz miserabel wegen der neuen Fliege, die die Schalen befällt. Das Schreiben des Warndienstes dazu schicke ich Ihnen parallel.

In der Hoffnung auf weiteren Gedankenaustausch verbleibe ich Ihr

Jürgen Kremser

 

 

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